Wieviel ist eine Domain wert?
Der Wert einer Domain richtet sich nach mehreren Dingen. Zum Einen zählen natürlich solche Dinge, wie
- ist die domain generisch?
- ist die Domain kurz?
- kann man sich die Domain gut merken?
- Ist die Domain bereits mal mit Inhalt gefüllt gewesen?
Aber das alles nützt nichts und sagt auch nichts über den Wert einer Domain aus. Der Wert einer Domain richtet sich immer daran, was jemand anderes bereit ist zu zahlen.
Man stelle sich nur mal vor, im Internet könnte man mit S*x und P*rn nichts verdienen. sex.com wäre nicht so ein guter Deal gewesen.
Warum komme ich heute auf dieses Thema?
Das ist recht einfach: Ich habe in den letzten Tagen einige Domains verkauft und es dabei wieder am eigenen Leib erfahren müssen/dürfen. Nehmen wir die letzten 3 Domains:
Ich habe mit 3 verkauften Domains in Summe 1100€ eingenommen. 1000€ für eine und je 50€ für die anderen 2. Alle 3 Domains haben einen generischen Namen gehabt, allerdings ist die wertvollere eine *.de gewesen, während die beiden anderen *.org domains waren.
Aber dies ist nicht der Grund. Der Grund ist recht einfach. Mit der einen Domain hat jemand schon etwas ganz bestimmtes vor und kann sich vorstellen, dass Geld wieder hereinzubekommen. Die beiden anderen sind eher was für einen Sammler, der evtl. ein ganz kleines Projekt darauf starten wird. Nichts weltbewegendes. Der Käufer in diesem Fall ist ein Domainer. Also jemand, der mit dem Handel und evtl. der Projektierung von Domains Geld machen will. Er hofft evtl. die Domains später teuerer weiter zu verkaufen. Evtl. kennt er auch den “wahren” Wert dieser Domains und hat mich abgezockt…
Wenn man das maximal mögliche aus einer Domain herausbekommen will, sollte man gutes Sitzfleisch haben :)
Hier ein paar Tipps:
- Auf jede Domain ein paar Seiten Inhalt ablegen, gerne suchmaschinenoptimiert.
- Mit ein paar Links die Domain in den Index bringen
- Die Domains bei sedo und co zum Verkauf anbieten, auch auf der Domain selbst zum Angebot verlinken
- abwarten
Wenn die Domain wirklich interessant für jemanden sein kann, darf man denjenigen auch ruhig auf das Angebot aufmerksam machen. Wer sich die Domain für 1 euro gesichert hat, kann sie natürlich auch in einem Domain Forum den Domainern selbst anbieten. Bekommt man so 40 € hat man immerhin 39€ Gewinn genmacht. Allerdings hat man keine Garantie, dass die Domains weggehen.
Um noch mal zur ersten Frage zurückzukommen:
Wieviel ist eine Domain wert?
Eine Domain ist immer zwischen 0 und 3243740730€ wert ( geschätzt ). ;)
Was ich mir auf jeden Fall angewöhnt habe, ist die Kontrolle der Domains nach meinem Verkauf. So kann ich andere bei ihrer Arbeit beobachten und evtl. was lernen. Kann ja nicht schaden, das Ranking, die Verlinkung, die Indizierung, Pagerank und den Besitzer automatisch ein Mal die Woche auszulesen. Sollte ich hier eine interessante Entwicklung sehen, kann ich immer noch genauer nachschauen.
Die Blogeinnahmen – Das Interview
Nachdem ich hier vor Kurzem die Blogeinnahmen eines Freundes veröffentlicht habe, kam mir die Idee zu einem kleinen Interview. Ja, ich weiß, die Fragen sind keine Granaten, aber immerhin…
F: Stell Dich doch mal ganz kurz vor
A: Hallo! Ich heiße Mike, bin Ende 20 und komme aus Düsseldorf. Beruflich bin ich als Bürokaufmann unterwegs und als Hobby treibe ich (meist) ausreichend Sport.
F: Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
A: Ja, wie Markus schon geschrieben hat, hat er mich dazu gebracht. Bei einer Unterhaltung kamen wir darauf, was wir so “sonst noch” machen. Da hat mir Markus erzählt, dass er im Internet etwas Geld verdient. Dann hat er mir Geschichten von Darren Rowse und Shoemoney oder John Chow erzählt und mir die ersten Grundlagen erklärt. Ehrlich gesagt, habe ich nicht alles verstanden, aber das Potenzial dahinter gesehen. Markus meinte, mit Zeit, Lust und Interesse könne jeder Geld im Internet verdienen. Der Eine mehr, der andere weniger. So hat er mich heiß gemacht und schon ein paar Tage später war das Blog online ( heißt das jetzt der oder das Blog? ).
F: Um es festzuhalten, Du hattest keine Erfahrung?
A: Genau. Ich hatte zwar irgendwann mal mit Frontpage eine Seite erstellt. Die ging aber nie online. Ansonsten verstand ich von HTML oder PHP nichts. Mittlerweile komme ich mit Kleinigkeiten ( Farben anpassen, Div einfügen ) selbst klar.
F: Wie verlief denn der Start?
A: Markus hat mir geholfen eine Domain und Hoster zu finden und hat mir WordPress installiert. Dann hat er mir gezeigt, wie das so funktioniert. Plugins installieren, Themes installieren… Ein wichtiger Tipp war auf jeden Fall, die anderen Blogs in einen Feedreader zu packen. So habe ich immer wieder was zum Bloggen gefunden. Ja und dann habe ich einfach losgeblogt. Nach einem Monat ohne Kommentare und Besuchern habe ich mich wieder an ihn gewand. Die Geschichte mit den Links setzen und Trackbacks schicken hatte ich wohl bis dahin übersehen. Auch habe ich nicht selbst kommentiert. Das habe ich dann die kommenden Wochen gemacht und mache es noch heute. Plötzlich kamen dann auch Besucher und Kommentare.
F: Wie ging es dann weiter?
A: Markus hat mir geraten Anfangs keine Werbung zu setzen, oder nur sehr wenig. Ich habe nach einem halben Jahr ein Adsense Banner eingebaut und mich über die paar Cents täglich gefreut. Inzwischen haben auch die anderen Blogs über meinen berichtet und manchmal auch themenfremde Seiten. Sogar eine Tageszeitung hat mich mal verlinkt ( online natürlich ). Ich habe versucht, jeden Tag mindestens einen Beitrag zu schreiben. Bei meinem Thema geht das ganz gut, da ist fast immer was los.
F: Und die Besucher- und Einnahmenzahlen stiegen?
A: Ja genau. Zwischendurch gab es mal einen massiven Abfall der Besucherströme. Ich hatte das Theme geändert ( ich habe mir eines erstellen lassen ), nur leider war dies nicht so optimiert für Suchmaschienen. Markus konnte mir aber auch da wieder helfen. ( Anmerkung vom Markus: Es gab keine Titles und die Überschriften waren gestylte spans. Noch ein paar weitere Kleinigkeiten wie interne Verlinkung ) Irgendwann hat mir Markus mal Affilinet und sowas gezeigt. Das habe ich direkt mal ausprobiert und in einem Post ein Produkt beschrieben. Meine ersten paar Euro durch Affiliate Vermarktung. Dann habe ich in irgendeinem Blog von TLA und linklift gelesen und das auch mal ausprobiert. Da kamen schon einige Euro zusammen, da ich auch schon einen Pagerank von 4 oder 5 hatte. Allerdings habe ich wohl auch mit der Werbung etwas übertrieben und dadurch weitere Besucher verloren. Ich habe dann versucht einen Mittelweg zu finden und mich dazu mit einigen regelmäßigen Besuchern besprochen. Scheint aktuell ganz gut zu klappen. Die Besucherzahlen steigen wieder langsam und die Einnahmen sind mindestens stabil.
F: Hast Du irgendwelche Tipps?
A: Na, ich bin nun wirklich kein Experte. Ich habe mich eigentlich aufs Bloggen selbst konzentriert und alles andere einfach mal ausprobiert. Wenn man dabei auf seine Besucher und deren Reaktionen achtet, wird das wohl schon was. Ich habe zwar am Anfang vor gehabt, etwas Geld nebenbei zu verdienen, aber das es so viel wurde, hat mich selbst gewundert. Was mich besonders gefreut hat, ist, dass ich viele nette Leute kennengelernt habe, die die selben Interessen wie ich habe. Man trifft sich regelmäßig in einem Forum oder auch im echten Leben. 2 Leute kommen direkt aus meiner Umgebung, so dass wir hin und wieder mal einen Kaffee zusammen trinken können. So tauschen wir uns richtig gut aus und mein Blog profitiert dadurch auf jeden Fall
F: Hast Du bestimmte Ziele, die Du mit diesem Blog erreichen willst? Oder startest Du weitere Blogs?
A: Weitere Blogs starte ich erstmal nicht. Ich habe noch einen total privaten Blog, der wird aber kaum gelesen ( außer von der Verwandschaft und Freunden ) und soll auch kein Geld einbringen. Mit meinem Hauptblog werde ich einfach so weitermachen. Ich habe mittlerweile Spass daran gefunden und durch die Einnahmen versteht meine Freundin, dass ich mal für ne Stunde an den PC muss ;) Ob sich da noch mehr draus entwickelt, beispielsweise ein Fulltime-Job, glaub ich erstmal nicht. Aber mal schauen, was die Zukunft bringt. Markus meinte, man könnte sich mehr darauf konzentrieren, bestimmte Keywords zu nutzen. Habe ich aber ehrlich gesagt keinen Bock drauf. Die Beiträge sollen mir und meinen Lesern gefallen, nicht Google. Klar könnte ich evtl. ein paar zusätzliche Euros einnehmen, wenn ich mehr Besucher hätte, aber das kommt auch von alleine. Wie war das noch mit dem langen Schwanz?
F: Können wir denn in Zukunft weitere Zahlen erwarten?
A: Nee. Das war jetzt nur aus einem Gespräch heraus. Markus hatte mir die Blogeinnahmen einiger deutscher Blogs gezeigt und mich gefragt, wie denn meine Zahlen so sind. Da ich die eh für meinen Steuerberater sauber aufschreibe, habe ich die Zahlen für den einen Monat mal zur Verfügung gestellt. War wohl etwas angeben und motivieren gleichzeitig ;)
F: Wann lädst Du mich mal auf ein Bierchen ein?
A: Gerne zu einem Glühwein auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt…
F: Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!
A: Gerne!
Blogeinnahmen Oktober
Heute morgen hat mir ein Freund seine Blogeinnahmen vom Monat Oktober geschickt. Ob er damit angeben wollte? Keine Ahnung. Jedenfalls hat er nicht so ein Webmaster(Geldverdienen) Blog auf dem er die Zahlen selbst veröffentlichen könnte. Ich habe ihn gefragt, ob ich die Zahlen anonym veröffentlichen darf. Zur Geschichte: Vor 2 Jahren habe ich ihm gezeigt, dass man mit Bloggen Geld verdienen kann. Er hat dann 2 Blogs gestartet, wenngleich er nur ein Blog monetarisiert hat.
Naja, ich darf jedenfalls die Zahlen veröffentlichen. Ich betone mehrfach: Das sind nicht meine Zahlen und für die Richtigkeit kann ich keine Gewähr geben ( da nicht überprüfbar ). Also hier die ungeprüften Zahlen ( in Euro ):
Layerads : 18,36
Linklift : 244,30
TLA : 93,34
Adsense : 261,44
Teliad : 80
Contaxe : 47,08
Affilinet : 85,67
Direktvermarktung : 50
amazon : 5,66
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Summe: 885,85€
Na, wenn das mal nicht eine angenehme monatliche Summe ist. Zum Blog: Es ist ein stark themenfokussierter Blog mit irgendwas um die 500 Feedabonnenten und 1500 Besucher/Tag. Die Layerads Einnahmen kamen erst nach meiner Empfehlung dazu. Ebenso die Contaxe. Bei Contaxe gibt es ab 50€ eine Auszahlung. Das freut ihn, sollte also die Tage passieren.
Und nein: Ich werde weder was zu der Nische sagen, noch die Adresse oder den Namen bekannt geben. Das soll der mal mit seinem Finanzamt selber klären ;) Er selbst meint, er hat außer der Domain und Hostingkosten keine monatlichen Ausgaben und erstellt Texte und Bilder alle selbst.
Die Linkverkaufgeschichte muss er auch mit sich, Google und den verschiedenen Linknetzen ausmachen. Ich lasse mich jetzt jedenfalls bald mal zu nem Bierchen einladen. Schließlich habe ich ihn ja dazu gebracht.
Habt Ihr auch solche Fälle in Eurem Bekanntenkreis? Leute, denen ihr das erzählt oder beigebracht habt? Ich selbst habe 3 Leute ins Thema Online Geld verdienen eingeführt. 2 mit einigem Erfolg, der andere hat nach ein paar Monaten aufgehört.
Aber bitte mit Traffic!
In den letzten Tagen/Wochen/Monaten/Jahren vermittelt man immer mal wieder ein paar neue Kunden zu Werbenetzen wie LayerAds oder Contaxe ( oder, oder, oder ). Das ist ja auch richtig gut, schließlich verdient man ja auch an deren Einnahmen mit. Vor Kurzem habe ich einen Beitrag geschrieben, wie man “schlechten Traffic gut monetarisieren” kann. Dabei ging es vor allem um die beiden genannten Netze.
Natürlich habe ich mich gefreut, dass dieser Beitrag von anderen Bloggern aufgenommen, kommentiert und verlinkt wurde. Worüber ich mich auch gefreut habe, sind die paar Neuanmeldungen, die in diesem Rahmen dazu kamen. Schön.
Aber was soll ich zu den neu geworbenen Mitgliedern sagen? Einige von denen erzeugen entweder überhaupt keinen Traffic oder sind schon mit 0,02€ am Tag zufrieden.
In meinem Beispiel bin ich davon ausgegangen, dass man auch etwas Traffic vorzuweisen hat. Bei mir dreht es sich da um 600-1000 Besucher am Tag, die diese Zusatzempfehlungen ( so will ich sie mal nennen ) von Contaxe bzw. Layerads zu sehen bekommen.
Das man mit 4 Layern am Tag keine 5000 € verdienen kann, ist auch klar. Was nützen einem die tollsten Monetarisierungsideen, wenn man gar keinen Traffic hat, den man monetarisieren kann?
Also: Ich bedanke mich hier bei dem einen neuen Contaxe Nutzer, der immerhin 4-5€ am Tag einnimmt und hoffe für die anderen, dass sie sich gerade auf dem Weg befinden, ein schönes Traffic-Blog zu starten. Ansonsten wird das nämlich nix mit meinem Aston Martin DB 9 ;).
Sub ID Tracking im Blog
Wer auch nur ein bißchen erfolgreich mit seinem Blog Geld verdienen will, sollte mittracken, wo er denn Geld verdient.
Was ist für uns richtig interessant?
- Auf welchem meiner Blogs mache ich Umsatz
- Auf welchem Post in diesem Blog mache ich Umsatz
- Evtl. auch noch das Datum
Um an diese Daten zu kommen, ergänze ich in meinen Blogs die Affili-Links mit einer Subid. Dazu hängt man z.B. bei affili.net einfach die Subid an. Siehe dazu:
http://my.affiliate-life.at/subid-tracking-affiliate-netzwerke-im-vergleich bzw. http://www.100partnerprogramme.de/blog/2008/10/22/so-funktioniert-subid-tracking-bei-den-affiliate-netzwerken/
Affilinet gibt uns für die Subid ganze 80 Zeichen, allerdings nur Buchstaben und Zahlen.
Meine Subid setze ich mir aus einer Blogbezeichnung, der PostId und gegebenenfalls noch die Datum+Uhrzeit
$blog = "meinblog";
$postid = $post->ID;
$zeit = time();
$subid = $blog.$postid.$zeit;
Ein Link sieht dann also so aus:
http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=XXX&site=XXX&type=XXX&tnb=XXX&subid=$subid
Dieser Code funktioniert nur in single posts von WordPress Seiten innerhalb der Loop. Auf Category Seiten kann man z.b. die CategoryID nehmen.
Da ich das Ganze später automatisch auswerte, kann ich hier mit einem timestamp arbeiten, der in 12 Zeichen das komplette Datum inkl. Zeit darstellt.
Nun sehe ich in meinen Affilinet Statistiken, auf welcher meine Posts auf die Werbung geklickt wird und wo das dann auch noch in einen Sale führt.
Das Ganze kann man natürlich noch wesentlich weiter führen, inkl. Post-Metadaten, aber das ist was für Statistikfreaks und PHP Hacker ;)
Mit den nun vorhandenen Daten kann man ohne weiteres seine Strategien anpassen und evtl. auch etwas mit der Bannereinblendung arbeiten.

